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Geschichte der Fußballabteilung

 

Die Geschichte der Fußballabteilung und insbesondere der Herrenmannschaften umfasst nunmehr fast 80 Jahre. Nachstehend finden Sie die einzelnen Episoden dieser chronologisch aufgelistet:

 

Die Anfänge

 

 Besondere Ereignisse/

Ligazugehörigkeit

 

Bildnachweis: FCR

 

Bereits ein Jahr nach der Gründung des Fußballclubs Rennertshofen im Jahre 1946, durfte erstmals gefeiert werden. Den Mannen um Stürmer Lehenmeier gelang 1947 der Aufstieg von der – wie es damals hieß – dritten in die zweite Klasse.

 

Als Anfang der 50er Jahre die Zahl der Vereine von Jahr zu Jahr stieg, veränderte der Fußballverband den Ligenaufbau und benannte sie in A-, B- und C-Klasse um. Der FCR hatte sich zu dieser Zeit fest in der B-Klasse etabliert.

 

Damals war der Fußballplatz am Sprösselbach eine schwer zu nehmende Hürde für die Gegner und die Rennertshofener spielten fast immer im vorderen Drittel der Tabelle mit. 

 

Doch der Meistertitel wollte einfach nicht gelingen. Mehrmals legte das Team um die Mannen Erwin Lang, Rudi Anlauf und Fritz Appel eine meisterliche Vorrunde hin, um dann nach der Winterpause regelrecht einzubrechen. In der Spielzeit 1955/56 reichte nicht einmal ein Punkte Polster von 19:1 (9 Siege, 1 Unentschieden) am Ende der Vorrunde zum Aufstieg, da der FCR nach einer verkorksten Rückrunde „nur“ Vizemeister mit 21:11 Punkten hinter Wellheim wurde. 

 

Zwischenzeitlich musste der FC Rennertshofen sogar die Liga in Richtung C-Klasse verlassen. Nachdem man im ersten Jahr den direkten Wiederaufstieg verpasste, schaffte man in der Saison 1962/63 den Weg zurück in die B-Klasse (jetzige Kreisklasse). 

Funktionäre

 

 Vorstände und Trainer des FCR von 1946-1963 (Bildnachweis: FCR)     

Langeweile und Reservemeisterschaften

 

 Besondere Ereignisse/

Ligazugehörigkeit

  Bildnachweis: FCR

In den nächsten Jahren war eher Langeweile angesagt. Der FCR tummelte sich meist in der sicheren Tabellenmitte und hatte weder mit dem Auf-, noch mit dem Abstieg etwas zu tun.

 

Erst 1967 hatten die Rennertshofener Grund für einen Feiertag. Nicht, weil man aufgestiegen wäre – nein! Anlass dafür, war die Einweihung des neuen Vereinsheims und Spielfelds an der Wassersteige (jetzt Kettlitz-Gelände). 

 

Die Saison 1968/69 brachte dann endlich die erste Meisterschaft für den Verein – allerdings „nur“ für die A-Reserve. Hierzu steuerten die alten Recken Otto Stemmer (31) und Franz Weigl (21) mehr als 50 Tore bei. Da die geburtenstarken Jahrgänge viele spielwillige Akteure lieferten, gab es zu dieser Zeit sogar zwei Reserve-Teams beim FCR. In der B-Reserve spielen in erster Linie die älteren und routinierteren Recken mit, die Ball und Gegner laufen ließen und 1973 ebenfalls den Meistertitel feiern konnten. Albert Wiedemann (31 Tore) und Norre Michel (19 Tore) waren die Torjäger dieses Teams, das auch ein Jahr später den Titel erneut einfuhr.

 

Die „Erste“ lag hingegen bis 1977/78 weiter im Dornröschenschlaf. Nachdem jedoch der führende BSV Neuburg im Laufe der Saison total eingebrochen war, führte die Truppe um Spielertrainer Hans Hofmockel lange die Tabelle an, bis man jedoch im Spitzenspiel gegen den TSV Burgheim zu Hause mit 0:2 die Segel streichen musste. Als man dann darauf beim FC Zell/Bruck nicht über ein 1:1 hinauskam, war die Meisterschaft futsch und die Burgheimer konnten stattdessen den Aufstieg feiern.

 

Nach dieser „Fast-Meisterschaft“ verstank die „Erste“ jedoch erneut für einige Jahre im Tiefschlaf. Erfolgreicher waren hingegen wie bisher lediglich die Zweitvertretungen: der A-Reserve glückte mit 101 geschossenen Toren in der Saison 1980/81 die Meisterschaft.

Funktionäre

 

  Vorstände und Trainer des FCR von 1963-1981 (Bildnachweis: FCR)        

Das erste Mal A-Klasse (Kreisliga)

 

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Ligazugehörigkeit

 Bildnachweis: FCR

Es bedurfte eines echten "Stoabeißers" aus Wellheim, um den Dornrößchenschlaf des FCR zu beenden. Klein, dratig und muskulös war er: der Meistermacher und Spielertrainer Jürgen Püschel. Er hatte mit dem MTV 1881 Ingolstadt bereits viele "Schlachten" im höherklassigen Fußball geschlagen und bescherte dem FCR in der Saison 1982/83 den langersehnten ersten Meistertitel der "Ersten". Mit vier Punkten Vorsprung vor der VfR-Reserve, hieß es erstmals "A-Klasse wir kommen!" (jetzige Kreisliga).

 

Das Ziel im ersten Jahr in der neuen Spielklasse lautete ganz klar "Klassenerhalt", was mit Rang zehn auch gut erreicht wurde.

 

In der Saison 1984/85 sollte dann der vom VfR Neuburg bayernligaerfahrene Roland Egen frischen Wind bringen. Im ersten Jahr gelang dies dem lautstarken Coach, indem er das FCR-Team auf den achten Platz in der Abschlusstabelle hievte. In der folgenden Saison 1985/86 hielt man sogar die Tür zur Bezirksliga bis drei Spieltage einen Spalt offen, ehe man dann doch noch auf einem ausgezeichneten fünften Rang abrutschte.

 

In der nächsten Saison hieß dann der Trainer zum zweiten Mal Jürgen Püschel. Jedoch konnte man sich 1986/87 ertst im Endspurt dem Abstiegsstrudel entziehen und landete schließlich auf Rang neun.

 

Auf Püschel folgte Karl-Heinz Beyer, der den Weinberg für die FCR-Akteure zum "Galgenberg" werden ließ und in Kennerkreisen den Beinamen "Schinderhannes" erhielt. Obwohl in der Folge konditionell alle auf Zack waren, reichte es 1987/88 "nur" für den zwölften Platz.

 

Zu Beginn der nächsten Saison streiften sich dann klangvolle Namen wie Peter Grubmann, Norbert Biber, Rudi Gramlich und Tom Lösch das Rennertshofener-Trikot über. Aufgrund vieler Verletzungen von Stammspielern, landete man jedoch erneut nur auf dem 9. Platz in der Abschlusstabelle. 

 

Noch mehr mit langfristigen Ausfällen zu kämpfen hatte das FCR-Eigengewächs Heribert Maier in der Folgesaison. Trotz des tausendprozentigen Einsatzes von "Heri" und einer Serie von 12:2 Punkten im Saisonendspurt, musste man im Frühjahr 1990 nach der Niederlage im Entscheidungsspiel den bitteren Gang in die B-Klasse (Kreisklasse) antreten.

Funktionäre

 

 Vorstände und Trainer des FCR von 1981-1986 (Bildnachweis: FCR)       

Auf und nieder und goldenen Jahre zum Ende des Jahrtausends

 

 Besondere Ereignisse/

Ligazugehörigkeit

 

 

 Bildnachweis: FCR

Nach dem Abstieg in die B-Klasse wurde Roland Egen ein zweites Mal zum FCR gelotst und kündigte in der Neuburger Rundschau vor Saisonbeginn den Meistertitel und den sofortigen Wiederaufstieg an. Letztlich rechte es jedoch „nur“ zum zweiten Platz und ein Relegationsspiel in Pöttmes musste die Entscheidung über den Saisonabschluss bringen. Der Gegner, die DJK Gebenhofen, vergab dabei vor der Pause serienmäßig beste Chancen. Somit lag der FCR bis fünf Minuten vor Schluss lediglich mit 0:1 in Rückstand. Andreas Czerny und Rainer Strobl drehten jedoch in den letzten Minuten mit ihren Treffern das Spiel und die Rennertshofener konnten somit zum zweiten Mal in die A-Klasse aufsteigen.

 

Auch in der Saison 1992/93 hieß der FCR-Trainer Roland Egen. Zudem konnte man dabei eine nominell noch stärkere Mannschaft aufbieten als im Vorjahr. Dennoch blieb diese im Verlauf der Spielzeit mit ihren Leistungen hinter den Erwartungen zurück. Zur Winterpause lag man lediglich auf einem zweistelligen Tabellenplatz und nachdem der Start in die Rückrunde ebenfalls vergeigt wurde, trennten sich die FCR-Verantwortlichen von Egen und holten als Nachfolger Ex-VfR’ler Günther Heckl. Trotzdem musste man am Ende der Saison als Vorletzter den Gang zurück in die B-Klasse antreten. Jedoch konnten auch dort die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllt werden, weswegen Heckl zum Jahreswechsel 1994 bereits wieder gehen musste. Nun wurde Leistungsträger Xaver Keppele zum Spielertrainer berufen. Mit Erfolg: „X“ brachte neuen Schwung ins FCR-Getriebe und die Mannschaft am Saisonende auf einen guten sechsten Platz. 

 

Mit dem in der Saison 1994/95 verpflichteten Spielertrainer Willi Heindl spielte man zwar im ersten Jahr vorne mit, versagte jedoch immer dann, wenn man mit einem Sieg zur Spitze hätte aufschließen können. In die Folgesaison startete man zwar mit einer Auftaktniederlage, jedoch konnte sich das FCR-Team stetig steigern und in der Folge 20 Spiele hintereinander ungeschlagen bleiben. Dem Tabellenführer aus Rennertshofen blieb dabei nur der SV Bertoldsheim mit vier Punkten Rückstand auf den Fersen. Nachdem man jedoch zu Hause gegen Zell/Bruck durch ein Unentschieden zwei Punkte abgab und sonntags drauf beim Lokalderby in Bertoldsheim mit 1:4 unterlag, musste man sich am Ende mit Tabellenplatz zwei zufrieden geben. Zu allem Übel führte das Relegationsspiel in Sandizell gegen den TSV Kühbach zu einer 0:1-Niederlage und der Traum vom A-Klassen-Aufstieg war geplatzt. Zwar hatte Willi Heindl auch in der Saison 1995/96 das Sagen beim FCR, jedoch konnte er den Vorjahreserfolg nicht wiederholen und landete mit seiner Truppe nur auf Platz fünf. Beste Torschützen waren damals mit je zehn Treffern Michael Langner und Jürgen Siebenhüter.

 

Zur neuen Saison 1997/98 gelang es Vorstand Richard Abspacher den beim TSV Pöttmes erfolgreichen Trainer Joachim Kessel nach Rennertshofen zu locken. Und siehe da: Nach 15 Jahren wurde der FCR mit 8 Punkten Vorsprung vor Sandizell erstmals wieder Meister der B-Klasse und stieg endlich zurück in die A-Klasse auf. Die erfolgreichsten Schützen hießen in dieser Saison Andreas Czerny (18 Tore) Jürgen Kraskewitz (9) und Peter Keppele (9). Zudem konnten Norbert Gärtner, Christoph Esser und Wolfgang Müller häufig spielerische Akzente setzen. Mit 28 Punkten und Rang acht und dem damit verbundenen Klassenerhalt war man 1998/99 im Lager des FCR zufrieden. Erneut war Czerny mit 11 Toren vor Esser (9) erfolgreichster Torjäger. In seinem dritten und letzten Jahr als FCR-Trainer, erreichte Joachim Kessel seine beste Platzierung. Der 5. Platz stand am Ende der Saison 1999/2000 zu buche. Dabei holte sich Andreas Czerny zum dritten Mal die FCR-interne Torjägerkanone (18 Tore), vor Peter Keppele (11).

Funktionäre

 

 Vorstände und Trainer des FCR von 1991-2000 (Bildnachweis: FCR) 

        

Der tiefe Fall

 

 Besondere Ereignisse/

Ligazugehörigkeit

 

 

 Bildnachweis: FCR

Bereits ein Jahr später musste die Erste des FCR mit Spielertrainer Christoph Esser in die Abstiegsrelegation der Kreisliga Ost (die ehemalige A-Klasse war in der Zwischenzeit umbenannt worden). Im ersten Spiel konnte der BC Aichach II (2. der KK Aichach) mit 2:1 niedergerungen werden. In der entscheidenden zweiten Partie gegen den in der KK Neuburg zweitplatzierten SC Ried, gelang Peter Keppele in der 109. Minute das Siegtor zum 2:1 und der FCR konnte ein weiteres Jahr in der Kreisliga spielen. Es sollte jedoch das letzte für längere Zeit sein.

 

Die folgende Spielzeit 2001/02 war nämlich recht deprimierend. Nach elf Spieltagen hatte man unter Trainer Helmut Schachtner immer noch 0 Punkte auf dem Konto. Jürgen „Speedy“ Siebenhüter übernahm im November von Schachtner und konnte gleich das nächste Spiel mit 2:1 zu Hause gegen Gebenhofen gewinnen. Dies sollte jedoch der einzige Sieg in der Vorrunde bleiben. Auch zum Rückrundenstart lief es kaum besser: in Thierhaupten gab es für den FCR eine üble 10:0-Klatsche. Ab dem 17. Spieltag blieb man zwar sechsmal ungeschlagen (14 Punkte), jedoch folgte als Vorletzter und mit fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer zwangsläufig der Gang in die Kreisklasse.

 

In den nächsten beiden Saisons (2002/03 und 2003/04) belegte die Erste unter Trainer Yunus Hisiroglu erst den dritten und dann den siebten Platz. Ihm folgte Rainer Forthofer als Trainer, dem 2004/05 Rang 4 als Platzierung gelang. In der Spielzeit 2005/06 wurde Forthofer am 23. Spieltag durch die zweite Amtszeit Jürgen Siebenhüters abgelöst, der am Ende noch den 9. Platz erzielen konnte. Unter „Speedy“, der auch in den nächsten beiden Saisons FCR-Coach bleiben sollte, schloss man 2006/07 als Dritter ab, ehe man im Folgejahr erneut auf einen enttäuschenden neunten Platz absackte. 

 

Noch schlimmer kam es für die FCR’ler in der Saison 2008/09: Nachdem diese in der gesamten Vorrunde nur sechs Punkte holen konnte, musste Trainer Siebenhüter seinen Hut nehmen. Für ihn übernahm ab Januar 2009 Thomas Nöbel als Spielertrainer. Obwohl der Mannschaft in der Rückrunde noch 20 Zähler gelangen, war der Abstieg in die A-Klasse nicht mehr zu vermeiden.

Funktionäre

 

 Vorstände und Trainer des FCR von 2000-2009 (Bildnachweis: FCR)   

        

Wiederaufstieg und ein Jahrzehnt Kreisklasse mit Happy End

 Besondere Ereignisse/

Ligazugehörigkeit

  

Bildnachweis: FCR

 

Nach über 46 Jahren musste die Erste des FCR in der Saison 2009/10 erstmals wieder in der A-Klasse (zuvor als C-Klasse bezeichnet) antreten. Dies sollte jedoch nur ein kurzes Intermezzo darstellen. Am Ende der Saison stand man unter Trainer Thomas Nöbel mit 80 Punkte und 115:24 Toren einen Zähler vor der SpVgg Unterstall/Joshofen und somit als Meister fest. Ein weiteres Highlight war in der gleichen Spielzeit der Gewinn des Hallenturniers der Schiedsrichter-Gruppe Neuburg. Unter Interimstrainer Benny Pickhard konnte dabei der VfR Neuburg mit 3:2 im Finale besiegt und das Turnier somit erstmals gewonnen werden.

 

Zurück in der Kreisklasse konnte man unter der Leitung Nöbels in der Saison 2010/11 den vierten Platz erzielen. Die gleiche Platzierung erreichte die Mannschaft 2011/12 auch Trainer Roland Kober, der diese im Folgejahr jedoch nur noch zu Rang acht führen konnte. Allerdings gelang es in der Spielzeit 2012/13 nach langen Jahren der zweiten Garde endlich wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Mit 8 Punkten Vorsprung gewannen die selbsternannten „Legenden“ die Reserve-Meisterschaft.

 

Auf Kober folgte Wolfgang Rückel, der seinem ersten Jahr den dritten Platz der Kreisklasse belegen konnte. 2014/15 stand jedoch am Ende mit dem siebten Rang nur ein Platz im gesicherten Mittelfeld zu buche. Zur Winterpause der Saison 2015/16 hatte Rückel jedoch genug und nahm seinen Abschied. Grund dafür war jedoch nicht etwa eine schlechte sportliche Tabellenplatzierung, sondern vielmehr die mangelhafte Trainingsbeteiligung seiner Fußballer. Zur Rückrunde konnte schließlich Tommy Mutzbauer verpflichtet werden, der den FCR zu guten Leistungen und Rang fünf führte. In der Spielzeit 2016/17 stand zunächst Sepp Lösch an der Seitenlinie, der jedoch zum Winter gesundheitsbedingt zurücktreten musste. Yunus Hisiroglu übernahm für die Rückrunde nach zwölf Jahren nochmals den vakanten Trainerposten und schloss auf Rang 10 ab.

 

In der Saison 2017/18 kehrte Tommy Mutzbauer auf den Cheftrainerposten beim FCR zurück und erreichte mit seiner Truppe Platz 4. 2018/19 lief man auf Rang 5 ins Ziel. Zu Beginn der Saison 2019/21, die sich aufgrund von Corona über zwei Spielzeiten erstreckte, konnte die Mannschaft mit Fabian Rothmann und Philipp Stadler verstärkt werden. Dies sollte sich letztlich auszahlen. Die FCR’ler erspielten und erkämpften sich in dieser Spielzeit den Meistertitel der Kreisklasse Neuburg und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga Ost.

Funktionäre

 

 Vorstände und Trainer des FCR von 2009-2021 (Bildnachweis: FCR)       

Gegenwart

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Ligazugehörigkeit

 

 

 

Bildnachweis: FCR

 

Nach über 20 Jahren Abstinenz, war in der Saison 2021/22 unter der Führung von Tommy Mutzbauer endlich wieder Kreisligafußball in Rennertshofen zu sehen. Die Spielzeit lässt sich dabei am treffenden mit dem Wort ausgeglichen beschreiben. Mit 40 Punkten, die sich aus jeweils 10 Siegen, Unentschieden und Niederlagen zusammensetzten, und einer Tordifferenz von +/- 0 auf konnte mit dem dem 10. Rang der Klassenerhalt gefeiert werden. 

 

Besonderes Highlight war im Sommer 2022 die Einweihung des neuen Sportgeländes, des KETTLITZ-Sportparks. Im Zuge dessen wurde zudem mit einem Jahr Verspätung das 75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Zur Saison 2022/23 stieß außerdem David Pickhard als spielender Co-Trainer zur Mannschaft. Am Ende der Serie stand dann mit 37 Punkten und Tabellenplatz elf der erneute Klassenerhalt zu Buche. 

 

Der Start in die Spielzeit 2023/24 unter dem Trainerduo Mutzbauer/Pickhard misslang jedoch deutlich. Zur Winterpause fanden sich die FCR’ler daher auf dem Abstiegsrelegationsplatz wieder. Dennoch konnte im Januar das Turnier der Schiedsrichtergruppe Neuburg zum zweiten Mal nach 2010 gewonnen werden. Dies sollte wohl der Startschuss für eine sehr erfolgreiche Rückserie sein: Mit starken 28 Punkten und Platz drei der Rückrundentabelle, konnte die Spielzeit auf dem siebten Rang und mit 14 Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone abgeschlossen werden. Auch die II. Mannschaft vermochte in dieser Saison endlich wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Nachdem in den vorherigen Jahren für ganz vorne immer ein Stückchen gefehlt hatte, konnte die Zweite im Frühjahr 2024 souverän den Meistertitel der B-Klasse Neuburg und somit den Aufstieg in die A-Klasse feiern.

 

Die Saison 2025/26 zeigte hingegen ein regelrechtes Spiegelbild der Vorsaison. Nach einer sehr erfolgreichen Hinserie mit 28 Punkten bis zur Winterpause und Rang 6, ergatterte die stark verjüngte Mutzbauer/Pickhard-Truppe in einer schaurigen Frühjahrsrunde nur noch 8 Punkte. Der Klassenerhalt konnte erst am vorletzten Spieltag mit einem 6:2-Heimsieg gegen die SF Friedberg sichergestellt werden. Für die II. Mannschaft stellte hingegen die komplette Saison eine Phase zum vergessen dar. Sang- und klanglos musste diese, mit lediglich 6 mageren Punkten auf der Habenseite, den Gang zurück in die B-Klasse antreten.

Funktionäre

 

          

(Text: BW / RA / TK / FCR)